Photovoltaik-Kosten in 2018 gesunken

8. Januar 2021
Jetzt den passenden Solarthermie Experten finden
  • Solarthermie Betriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
FinanzenKostenPhotovoltaik Kosten

Photovoltaik-Strom vom eigenen Dach rechnet sich finanziell. Im Jahr 2016 wird er sogar noch lukrativer. Die Renditeaussichten für Neuanlagen sind unter anderem deshalb besser geworden, weil die Investitionskosten in den letzten zwei Jahren um bis zu 10 Prozent gesunken sind. Den geringeren Investitionskosten stehen zudem höhere Einnahmen gegenüber: Den in der eigenen Anlage produzierten Sonnenstrom selbst zu verbrauchen, ist aufgrund des im Januar gestiegenen Strompreises jetzt lohnender. Und die Vergütungssätze für den Teil des Solarstroms, der in das Netz eingespeist wird, sind zum 1. Januar 2016 zum zweiten Mal in Folge nicht mehr gesunken. So sind bei einer guten Planung und erhöhtem Eigenverbrauch Renditen von fünf bis sechs Prozent möglich.

Kosten pro kWp in 2016 unter 1.500 Euro

Anfang 2006 kosteten schlüsselfertige Aufdach-Photovoltaikanlagen bis 10 Kilowatt installierter Leistung (kWp) im Durchschnitt um die 5.000 Euro pro kWp. 2014 waren es noch 1.640 Euro pro kWp. In 2016 betragen die durchschnittlichen Photovoltaik-Kosten sogar nur noch 1.490 Euro. Flankiert werden die gesunkenen Kosten durch die erhöhte Profitabilität des Eigenverbrauchs. Der durchschnittlich um zwei Prozent gestiegene Strompreis macht es noch attraktiver, den Solarstrom selbst zu verbrauchen. Hinzu kommt: Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2016 bleibt die Förderung für neue Hausdachanlagen bis 10 Kilowatt installierter Leistung mit 12,31 Cent pro Kilowattstunde (kWh) gleich hoch – bis September sank der für 20 Jahre garantierte Satz monatlich.

Tipp: Im Internet gibt es verschiedene Kostenrechner für PV-Anlagen. Wir empfehlen den PV-Rechner des solaranlagen-portal.com. Hier werden die Kosten und Vergütungssätze aktuell gepflegt. Seit Mitte 2016 gibt es hier auch einen Photovoltaik Angebotsvergleich, mit dem sich bestehende Angebote hinsichtlich des Preises und des Umfangs bewerten lassen.

Geld verdienen und ökologisch Gutes tun

Treiber der Rendite ist nicht mehr die Einspeisung, sondern ganz klar der Eigenverbrauch des Ökostroms. Der Grund: Strom aus einer neuen Photovoltaik-Anlage ist rund halb so teuer wie Strom vom Energieversorger. Der Haushaltsstrompreis liegt derzeit netto bei rund 25,5 Cent pro Kilowattstunde, die Kosten für den Photovoltaikstrom vom eigenen Dach sind 2016 inzwischen auf 11 bis 13 Cent pro kWh gesunken. Wer also den eigenen Solarstrom verbraucht und nicht verkauft, spart die Differenz von derzeit rund 13 Cent – um so viel ist der Eigenverbrauch lukrativer.

Um mit der Solaranlage Renditen von fünf bis sechs Prozent zu erreichen, sollten die Besitzer daher den Eigenverbrauch möglichst erhöhen. Das bedeutet: Ihren Stromverbrauch im Haus auf den von der PV-Anlage gelieferten Strom abstimmen. Eine sorgfältige Dimensionierung und Planung der Anlage ist aus diesem Grund unabdingbar.

Kostensenkung durch gezielten Eigenverbrauch

In der Regel ist der Eigenverbrauch ohne zusätzliche Maßnahmen auf 25 bis 30 Prozent begrenzt. Ein Mittel, um ihn zu erhöhen, ist die Verlagerung des Stromverbrauchs in die Mittagsstunden. Die Spülmaschine oder der Wäschetrockner werden dann zwischen 11 und 15 Uhr und nicht am Abend angestellt. Eine weitere Möglichkeit ist, die Module nicht nach Süden wie üblich, sondern nach Osten und Westen auszurichten. Ihr Ertrag reicht bis in die Abendstunden, wenn die Bewohner wieder im Haus sind. Der Eigenverbrauch kann in diesen Fällen auf 30 bis 40 Prozent steigen. Eine weitere Maximierung ist mit Batterien möglich. Sie stehen derzeit an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit und werden daher noch finanziell gefördert.

In 2016 werden die Solarstromspeicher entgegen ersten Ankündigungen nun doch über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Speicher (275) weiter gefördert. Die Photovoltaik-Kosten 2016 für Stromspeicher können seit diesem Jahr aber auch in den Programmen „Erneuerbare Energien (270, 274)" und „Energieeffizient Bauen (153)" mitfinanziert werden. Hier gibt es zinsgünstige Kredite.

Was kostet eine Photovoltaikanlage 2018?

Nach einer Auswertung des Solaranlagen-Portal kostet eine Photovoltaikanlage für ein Eigenheim derzeit um die 10.600 Euro und beinhaltet 28 Module. Der Anteil der Stromspeicher steigt dabei weiter: Bereits fast jeder zweite hat in dem finalen Angebot auch einen Stromspeicher.

Weiterlesen zum Thema "Refinanzierung"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Solarthermie

Ölheizkessel durch Gasbrennwerttherme mit 4m² Solar und Warmwasserspeicher ersetzen: Wie viel Förderung ist möglich?

Ich wohne in Mildstedt und habe vor meine komplette Heizungsanlage zu erneuern. Ich habe zur Zeit einen alten Ölheizkessel, möchte mir aber demnächst eine neue Gasbrennwerttherme mit 4m² Solar und 300L Warmwasserspeicher einbauen zu lassen. Nun zu meiner Frage. Wie viel Förderung kann ich bei meinem Vorhaben bekommen?

Bester Heizsystem Hersteller

Ich freue mich auf zahlreiche Erfahrungen hinsichtlich meiner Frage: Welcher Heizsytem-Hersteller ist der Beste?

Erweiterung von Gaszentralheizung

Welche Gaszentralheizung lässt sich später um einen Röhrenkollektor zur Heizungs- und Warmwasserunterstützung erweitern?

Vakuumröhren undicht - Kosten?

Wir haben im Jahre 2008 Vakuumröhrenkollektoren SolarPlus mit Durchfluss und Heat-Pipe-Prinzip der Firma BRÖTJE auf uns Dach bauen lassen. Die Röhren (eine der Röhren ?) sind undicht, so dass die ganze Flüssigkeit ausgelaufen ist. Wir hätten gerne einen Kostenvoranschlag für die auf uns zukommenden Kosten.

Förderung einer PV-Anlage ab 2017

Wir haben eine Photovoltaikanlage gekauft, die Ende Oktober installiert und in Betrieb genommen werden soll. Für dieses Jahr gibt es keine Förderung mehr. Ist es möglich, die Förderung im Januar 2017 zu beantragen und über wen muss ich sie beantragen?

Nachträgliche Förderung von Solarthermie und Pelletheizung möglich?

Ich habe im Juli 2014 meinen Bauantrag eingereicht. Im Juni 2015 wurde dann eine Solarthermie auf dem Garagendach montiert. Erstbezug war im Dezember 2015. Heizung ist an ein Nahwärmenetz(Pelletheizung) angeschlossen.Besitze einen 1000L Pufferspeicher und meine Solarthermie unterstützt Warmwasser und Heizungswasser. Besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung zu stellen?

Speichervolumen nach DIN 4708 bei internen und externen Warmwasserspeichern

Ich möchte gerne in Erfahrung bringen, ob man das ermittelte Speichervolumen (DIN 4708) gleichermaßen für interne Speicher (Kombitherme) und externe Warmwasserspeicher wertet. Also, ob man zwischen internen und externen Speichern differenzieren sollte. Sind interne Speicher evtl. effizienter und ermöglichen bei geringerem Volumen eine größere Zapfleistung?

Wiederinbetriebnahme einer alten Röhrenkollektoranlage

Ich bin dabei eine Röhrenkollektoranlage mit 30 Röhren wieder in Betrieb zu nehmen. Dabei musste ich leider feststellen, dass sie auch bei permanenter Sonneneinstrahlung und großer Hitze fast keine Leistung mehr bringt. Eine Röhre ist defekt - kann es daran liegen?

Neudeckung des Dachs durch Solarmodule entgehen

Einfamilienhaus, Satteldach,Gesamtfläche ca.180m², 90m² Südseite,90m² Ostseite: Eine Neudeckung ist erforderlich. Kann auf diese verzichtet werden, in dem die ganze Fläche mit Solarmodulen "Bedacht" wird? Welcher Unterbau wäre erforderlich? Macht es Sinn auch die Ostseite mit Modulen zu versehen? Grobe Preisschätzung?

Vorausschauende Steuerung für Warmwasser mit thermischer Solaranlage?

Warmwasser mit thermischer Solaranlage und einer "vorausschauenden" Steuerung ? Um nicht den WW-Speicher unnütz mit der Gastherme aufzuheizen, gibt es eine Steuerung die vorausschauend arbeitet. Wo kann ich diese Funktion nachlesen oder nachrüsten?
Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Experten beantworten kostenlos Ihre Fragen rund ums Thema Solarthermie
Jetzt Frage stellen