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Einbindung der Zirkulation in das Solarsystem
Grundsätzliche Überlegungen zur Einbindung der Zirkulation
Durchzuführende Maßnahmen vor der Einbindung der Zirkulation in ein Solarsystem
- Hydraulischer Abgleich des Zirkulationsnetzes (bei Altbauten oft schwierig)
- Gute Dämmung aller Trinkwarmwasserleitungen (inkl. Zirkulationsrücklauf; bei Altbauten oft nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand durchführbar)
- Reduzierung des Zirkulationsvolumenstroms so weit, dass im Zirkulationsrücklauf keine höhere Temperatur als 55 °C erreicht wird (lt. DVGW W551 gerade noch zulässig; in Altbauten oft wegen schlechten hydraulischen Abgleichs nicht möglich; Gefahr, dass die am weitesten vom Speicher entfernten Zapfstellen nicht mehr ausreichend angeströmt werden).
Fallbeispiel
- Aufheizspanne des Trinkwassers: von 10 °C auf 60 °C (50 K)
- Zirkulationsrücklauftemperatur: 56 °C
- Aufheizspanne des Zirkulationsrücklaufs: von 56 °C auf 60 °C (4 K) 1)
- Einschaltdauer der Zirkulation: 20 h/d 2)
- Tagesverbrauch an 60-grädigem Trinkwasser: 5 m3
- mittelhohe Zapfspitze: 1,2 m3/h
- Energie für Trinkwarmwasser: 290 kWh/d
- Zirkulationsvolumenstrom: 1,6 m3/h
- Zirkulationsverluste: 145 kWh/d (50 % der Zapfenergie)
1) Die Aufheizspanne des Zirkulationsrücklaufs beträgt mit 4 K nur ein Zwölftel der Spanne bei der Kaltwassererwärmung und ist auch erheblich kleiner als bei der Heizungsunterstützung.
2) Eine Zirkulationsdauer von 20 h/d ist lt. DVGW W551 nur bei hygienisch einwandfreien Verhältnissen erlaubt (sonst: 24 h/d).

