Sie sind hier:
  1.  Home » 
  2. Technische Informationen » 
  3. Planungshilfen der ZfS » 
  4. Einbindung der Zirkulation in das Solarsystem » 
  5. Grundsätzliche Überlegungen

Grundsätzliche Überlegungen zur Einbindung der Zirkulation

Durchzuführende Maßnahmen vor der Einbindung der Zirkulation in ein Solarsystem

  • Hydraulischer Abgleich des Zirkulationsnetzes (bei Altbauten oft schwierig)
  • Gute Dämmung aller Trinkwarmwasserleitungen (inkl. Zirkulationsrücklauf; bei Altbauten oft nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand durchführbar)
  • Reduzierung des Zirkulationsvolumenstroms so weit, dass im Zirkulationsrücklauf keine höhere Temperatur als 55 °C erreicht wird (lt. DVGW W551 gerade noch zulässig; in Altbauten oft wegen schlechten hydraulischen Abgleichs nicht möglich; Gefahr, dass die am weitesten vom Speicher entfernten Zapfstellen nicht mehr ausreichend angeströmt werden).

Fallbeispiel

  • Aufheizspanne des Trinkwassers: von 10 °C auf 60 °C (50 K)
  • Zirkulationsrücklauftemperatur: 56 °C
  • Aufheizspanne des Zirkulationsrücklaufs: von 56 °C auf 60 °C (4 K) 1)
  • Einschaltdauer der Zirkulation: 20 h/d 2)
  • Tagesverbrauch an 60-grädigem Trinkwasser: 5 m3
  • mittelhohe Zapfspitze: 1,2 m3/h
  • Energie für Trinkwarmwasser: 290 kWh/d
  • Zirkulationsvolumenstrom: 1,6 m3/h
  • Zirkulationsverluste: 145 kWh/d (50 % der Zapfenergie)

1) Die Aufheizspanne des Zirkulationsrücklaufs beträgt mit 4 K nur ein Zwölftel der Spanne bei der Kaltwassererwärmung und ist auch erheblich kleiner als bei der Heizungsunterstützung.

2) Eine Zirkulationsdauer von 20 h/d ist lt. DVGW W551 nur bei hygienisch einwandfreien Verhältnissen erlaubt (sonst: 24 h/d).

Die Inhalte dieser Seite sind im Rahmen der Projekte "Solarthermie-2000" und "Solarthermie2000plus" von der ZfS – Rationelle Energietechnik GmbH erarbeitet worden.

Nach oben