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  5. Messung des Warmwasserverbrauchs

Warmwasserverbrauch als Grundlage für die Kollektorfeldauslegung

Messung des Warmwasserverbrauchs

Bei der Verbrauchsermittlung sollten mindestens folgende Größen gemessen werden (vgl. Bild):

  • Volumen durch den Wassererwärmer
  • Temperatur am Austritt des Wassererwärmers (meistens ein Speicher)
  • Temperatur des in den Wassererwärmer einströmenden Wassers (meistens Kaltwasser)
  • Nach Möglichkeit: Anzahl der Bewohner
  • Bei Systemen, die sehr groß dimensioniert werden sollen: Zirkulationsverluste
Bild 1: Richtige und falsche Einbaupositionen für die Messfühler der Verbrauchsmessung

Bezugstemperatur

Für die Auslegung der Solaranlage ist der Warmwasserverbrauch bei 60 °C relevant. Bei anderen Austrittstemperaturen aus dem Wassererwärmer muss der gemessene Verbrauchswert auf 60 °C umgerechnet werden.

Zeitliche Auflösung der Messungen

  • Warmwasserverbrauch und ggf. Zirkulationsverluste:
    mindestens Tagesssummen, besser Stundensummen
  • Kalt- und Warmwassertemperatur:
    In der Regel sind Stichproben ausreichend.
  • Dauer und bester Messzeitraum:
    6 Wochen in der sommerlichen Schwachlastperiode

Bei Messungen in anderen Zeiträumen müssen die Messergebnisse auf die sommerliche Schwachlastzeit umgerechnet werden. Am Beispiel des Verbrauchsprofils für ein großes Mehrfamilienhaus (= 40 Bewohner) wird gezeigt, wie dies geschieht (s. nächster Abschnitt). Die Messwerte sind normiert auf den Schwachlastverbrauch im Sommer (=1).

Die Inhalte dieser Seite sind im Rahmen der Projekte "Solarthermie-2000" und "Solarthermie2000plus" von der ZfS – Rationelle Energietechnik GmbH erarbeitet worden.

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