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Verschaltung bei ungesteuerter Durchströmung

Bei ungesteuerter Durchströmung sind keine Umschaltventile im Lade- und Entladekreis notwendig.

Be- und Entladung parallel

Die Verrohrung nach Tichelmann ist zur Vereinfachung nicht dargestellt.

Verschaltung bei ungesteuerter Durchströmung: Be- und Entladung parallel

Vorteile

  • Lade- und Entladevolumenstrom teilen sich auf die Anzahl der parallelen Speicher auf; dadurch geringe Durchströmung im Einzelspeicher; Ausbildung und Stabilität der Temperaturschichtung sind (theoretisch) gut.
  • Wegen geringer Durchströmung der Einzelspeicher gut geeignet für den Einsatz von Speicherladelanzen.

Nachteile

  • Gleichmäßige Durchströmung aller Speicher in der Praxis sehr schwierig, da Volumenaufteilung nur vom Druckabfall in den einzelnen Zu- und Ableitungssträngen abhängt. Eine sorgfältige Tichelmann-Verrohrung ist notwendig sowie Strangregulierventile, Strömungskontrollgeräte und ein hydraulischer Abgleich, der im Rahmen der Wartung regelmäßig kontrolliert werden sollte.
  • Wegen der Schwierigkeiten beim Erzielen gleichmäßiger Durchströmung in allen Speichern kritisch bezüglich der Positionierung der Temperaturfühler für die Be- und Entladeregelung und den Temperaturbegrenzer; alle Schaltsignale können zu früh oder zu spät gegeben werden, wenn der andere Speicher kälter bzw. wärmer ist.
  • Von der Parallelschaltung wird aufgrund schlechter Praxiserfahrungen abgeraten.

Literatur

Berichte über Solaranlagen mit Problemen bezüglich gleichmäßiger Durchströmung parallel durchströmter Speicher

Die Inhalte dieser Seite sind im Rahmen der Projekte "Solarthermie-2000" und "Solarthermie2000plus" von der ZfS – Rationelle Energietechnik GmbH erarbeitet worden.

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