- Sie sind hier:
-
- Home »
- Technische Informationen »
- Was Solarwärme leistet
Was Solarwärme leistet
Im Sommer kann der gesamte Warmwasserbedarf mit Sonnenenergie gedeckt werden, im Winter heizt die Heizungsanlage so viel nach wie nötig. Aber selbst bei schlechtem Wetter funktionieren Sonnenkollektoren.
Solarwärmeanlagen mit sogenannten Kombisystemen können in der Übergangszeit und an sonnigen Wintertagen auch die Raumheizung unterstützen. Wieviel Heizenergie sich mit Sonnenwärme einsparen lässt, hängt vom jeweiligen Anlagenkonzept ab.
Auch bei dezentralen Heizsystemen ist die Integration einer Solarwärmeanlage häufig möglich. Sprechen Sie mit einem Heizungsfachbetrieb oder Energieberater!
Fast jedes Gebäude ist geeignet
Nahezu jedes Mehrfamilienhaus ist geeignet, Sonnenwärme zu nutzen, egal ob Alt- oder Neubau. Optimal sind Dächer, die nach Osten, Süden oder Westen ausgerichtet sind. Aber auch Flachdächer eignen sich sehr gut.
Idealerweise verfügt das Gebäude über ein Heizungssystem mit zentralem Wärmeerzeuger, z. B. Öl- oder Gaskessel, Wärmepumpe oder Biomasseheizung. Zentrale Heizsysteme sind in Deutschland der Normalfall.
Aller guten Dinge …
Eine Solarwärmeanlage besteht übrigens aus drei Komponenten: den Kollektoren auf dem Dach oder in der Fassade, einem Wärmespeicher und einer Nachheizung, die Wärme liefert, wenn die Sonneneinstrahlung geringer wird (z. B. im Winter). Als Nachheizung dient meist eine herkömmliche Heizungsanlage.
Die Kollektoren fangen die Strahlen der Sonne auf dem Dach ein. Ihre Wärme wird von der Kollektorflüssigkeit aufgenommen und in den Warmwasserspeicher des Hauses transportiert. Im Speicher gibt die Trägerflüssigkeit ihre Wärme über einen Wärmeübertrager, auch Wärmetauscher genannt, an das Trinkwasser ab. Im Speicher ist auch ein zweiter Wärmetauscher eingebaut, mit dem das Wasser in Zeiten geringer Sonneneinstrahlung durch die Nachheizung erwärmt wird.


